... mit vielen neuen Einblicken in die Kulturregion um Basel
12. April 2026
Am Sonntag hat sich der April von seiner schlechtesten Seite gezeigt. „Mal Regen und mal Sonnenschein …“ heißt es im Kinderlied. Wir hatten kalten Dauerregen.
Summa summarum war es aber für die 18 Wanderfreunde eine interessante Tour, die viele neue Einblicke in die Kulturregion um Basel geboten hat. Das Vitrahaus in Weil war der Startpunkt. Die Gruppe konnte sich noch einmal aufwärmen und die Regenmäntel anziehen. Dann ging es unter der Führung von Dietmar Talkenberg in das geheimnisvolle Doshi Retreat, eine exotische Mischung aus Architektur und Klang auf dem Vitra Areal.
Anschließend begann unser Aufstieg auf den Hang des Tüllinger Bergs mit seinen Gärten und blühenden Streuobstwiesen. Durch Weinberge führte uns der Weg zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Wiesetals, von dem wir auf Basel, Riehen und Lörrach blicken konnten. Elke Breitling konnte uns in den Weinbergen auch die selten gewordenen „Wilden Tulpen“ und den „Doldigen Milchstern“ zeigen.
Gegen Mittag erreichten wir durchnässt Riehen und fuhren mit dem Bus zum Wenkenhof, einer großartigen Anlage aus Schloß, Gutshof, Reithalle und weiten Parkanlagen. Wolfram Haas, der sich als Buchautor mit der Region beschäftigt hat, konnte interessante Geschichten beitragen. Im Bistro der Reithalle durften wir nach einer kleinen Wartezeit unsere Mittagspause im Trockenen machen. Der holzgetäfelte, gemütliche Raum war wie für uns gemacht.
Auf dem Rückweg durch Riehen begleitete uns der Regen weiter. Aber wir konnten trotzdem einen Eindruck von den schlossartigen Anwesen des Sarasin Parks, des Wettsteiner Hofs, des Hofguts Iselin mit seinen blühenden Glyzinien und letztlich des Berower Guts mit der Fondation Beyeler gewinnen.
Riehen ist immer eine Reise wert, … um so mehr, wenn die Sonne scheint!
Text: Dietmar Talkenberg
Bilder: Regina Dittbrenner und Bernhard Kirchner


