So war’s: Kirschblüte und Trockenmauern im Eggener Tal

Bei bestem Wanderwetter ins südliche Markgräfler Land

Die Iris blühte am Wegesrand und in Massen zwischen den Weinreben bildeten die weißen Dolden-Milchsterne ganze Beete

16. April 2026

Zur Kirschblüte und den Trockenmauern im Eggener Tal lockte es zur Donnerstagswanderung 15 Teilnehmer/innen vom Schwarzwaldverein Waldkirch-Kandel bei bestem Wanderwetter ins südliche Markgräfler Land.

Der Weg war sehr aussichtsreich zum Blauen und bis zum Schweizer Jura. Die Sauerkirchplantagen standen in voller Blüte – eine weiße Pracht. Entlang der Trockenmauern am Freudenberg konnten schon viele Eidechsen an den Sonnen beschienen Mauersteinen beobachtet werden. Die Iris blühte am Wegesrand und in Massen zwischen den Weinreben bildeten die weißen Dolden-Milchsterne ganze Beete. Viele Rebflächen auf den durch die Trockenmauern gestützten Steilhängen sind aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben worden und verwildern.

Freundlicherweise öffnete uns die Pfarrerin direkt nach einer Beerdigung in Auggen das Kirchenportal zu einer der ältesten Kirchen (1080) im Oberrheingebiet in Niedereggenen mit spätgotischen Fresken und lauschte genauso interessiert wie die Besucher den kunsthistorischen Erläuterungen von Dietmar Talkenberg.

Hunger und Durst wurden im Gasthof Hirschen-Obereggen zu aller Zufriedenheit gestillt.

Text und Bilder: Charly Köhler

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