So war’s: Zu Sankt Severin auf dem Mauracher Berg

... zur Kirchenruine St. Severin

Und am Ende eine verdiente Rast im „Café Elisabeth“

27. November 2025

Trotz dickem Nebel machten sich immerhin 12 Wanderinnen und Wanderer und einem Pudel namens Lea auf den Weg zum Mauracher Berg in Denzlingen. Mit dem Linienbus fuhren wir bis zur Haltestelle „Kauftreff“. Dann folgten wir den gelben Markierungen mit der roten Raute des Querwegs Schwarzwald-Rhein, die uns eine große Strecke unseres Weges begleiteten.

Vom ehemaligen „Mauracher Hof“ stiegen wir über Treppen hinauf zur Kirchenruine St. Severin auf dem Ostsporn des Mauracher Berges. Wie eine Jahreszahl über dem Portal zeigt, wurde die Wallfahrtskirche im Jahre 1497 erbaut. Archäologische Grabungen haben ergeben, dass es hier schon vorher zwei Pfarrkirchen gegeben haben muss. Zahlreiche Skelett-Funde innerhalb des Kirchengeländes lassen auf einen großen, spätmittelalterlichen Friedhof schließen. Spuren deuten auch auf eine frühere Wohnbebauung hin.

Von einem aussichtsreichen Picknickplatz hätte man eine herrliche Aussicht auf die Schwarzwaldberge genießen können, ja, wenn sich halt der Nebel verzogen hätte! Trotzdem legten wir eine kurze Rast ein und genossen einen leicht alkoholischen Drink, der uns über das Wetter etwas hinwegtröstete.

Auf dem Bergrücken ging es jetzt in Richtung Süden. Dort verließen wir den Querweg und stiegen an Streuobstwiesen vorbei hinunter und wanderten in der Ebene um den Berg herum, bevor es auf dem Breisgauer Weinweg in Richtung Buchholz ging. Durch leider aufgeweichte und rutschige Wege ließ es sich dabei nicht vermeiden, dass die Wanderschuhe später eine gründliche Reinigung benötigten.

In Buchholz erfolgte eine verdiente Rast im „Café Elisabeth“, bevor uns die S-Bahn zurück nach Waldkirch brachte..

Text und bilder: Wolfgang Zillgith

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