Hotel in bester Lage mit Privatstrand, atemberaubenden Seeblick und mediterranem Garten
20. bis 27. September 2025
Noch bei hochsommerlichen Temperaturen startete eine Gruppe Mitte September mit dem Bus Richtung Gardasee. Nachdem der Gotthard passiert war, gab es noch mehr Sonne und das Thermometer stieg weiter an.
In Castelletto angekommen, waren alle erfreut über das hübsche kleine Hotel in bester Lage mit Privatstrand, atemberaubenden Seeblick und mediterranem Garten.
Der erste Wandertag startete in Cassone am kürzesten Fluss der Welt, dem Aril. Der Fluss entspringt oberhalb des Ortes, fließt durch das alte Zentrum und mündet nach 175 m in den Gardasee. Von dort führte ein herrlicher Küstenwanderweg durch schattige Olivenhaine hoch nach Campo di Brenzone. Das Dorf ist nur zu Fuß zu erreichen und steht unter Denkmalschutz. Es gibt eine kleine Kirche und eine Handvoll typischer Natursteinhäuser. Belohnt mit einem traumhaften Blick über den See, ging es wieder abwärts Richtung Castelletto.
Ab dem zweiten Wandertag hatte sich die Sommerhitze verabschiedet und es herrschten ideale Wandertemperaturen.
Der Montag führte die Gruppe ins Etschtal nach Spiazzi. Ein Weg mit vielen Treppenstufen geleitete hinunter zur Wallfahrtskirche Madonna della Corona. In schwindelerregender Höhe (774 m) an eine senkrecht abfallende Felswand gebaut, war es ein spektakulärer Anblick und das Glockengeläut weit ins Tal hörbar. Nach Besichtigung der Kirche ging es zurück nach Spiazzi und mit dem Bus nach Garda. Dort fand der Nachmittag Ausklang bei leckerem Eis und Cappuccino.
Am folgenden Tag war eine Tour auf der Westseite angedacht. Mit der Fähre von Torri del Benaco nach Maderno und weiter nach Campione del Garda, immer angenehm chauffiert von unserem eigenen Bus.
Von hier sollte die Tour nach Pieve aufsteigen. Vom Regen überrascht, hatte unsere sehr sympathische und kompetente Wanderführerin in Pegasio abgebrochen. Doch die bis hierher erwanderte Strecke war sehr eindrucksvoll. Vom Bus abgeholt, gab es eine Fahrt rund um den See über Limone, Riva bis Malcesine. Hier schien wieder die Sonne und so bekam die Gruppe noch eine kleine Stadtführung und etwas Geschichte über Goethes Reise nach Italien um 1786. So war es trotz der Regeneinlage ein sehr gelungener Tag.
Am Donnerstag ging es hoch hinauf – 1760 m – mit der 360°-Gondel auf den Monte Baldo. Die rotierende Kabine bot einen märchenhaften Rundumblick. Oben angekommen, überwältigt von der Sicht über den Gardasee, begab sich die Gruppe auf den Rundweg. Dieser führte zuerst wieder abwärts, um dann mit einem heraufordernden steilen Anstieg wieder hoch zum Punto Panoramico Monte Baldo zurückzukehren. Gemütlich über die Hochebene zur Gondelstation konnte man den Rundumblick gebührend genießen.
Bei herrlichem Sonnenschein ging die Fahrt wieder zurück zur Talstation Malcesine. Beim Blick nach oben konnte man zuschauen, wie die Wolken begannen den Berg zu verhüllen – sehr imposant.
Ein gemütlicher Ausklang mit bummeln durch das Städtchen, rundete den wunderschönen Tag ab.
Der letzte Wandertag sollte noch ein besonderes Häppchen werden. Von Riva del Garda zum Ledrosee auf dem alten Ponale Weg. Die Strada del Ponale zählt, aufgrund ihrer Lage und Bauweise, zu den schönsten historischen Panoramawegen Europas. Der Ledrosee in malerischer Lage, mit kristallklarem Wasser, macht ihn zu einem der schönsten Seen im Trentino. Dort am Ledrosee gab es noch eine kleine Weinprobe in einem zertifizierten Biobetrieb, einem kleinen Familienunternehmen.
Auch wenn die Woche nun zu Ende war – das Fazit der Teilnehmer: eine tolle Gegend, eine tolle Reise, die noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Text und Bilder: Ursula Schütterle


