Wir konnten den freien Rundblick über Schwarzwald, Rheinebene, Kaiserstuhl und Vogesen bei gutem Wetter genießen
14. September 2025
Zur zweiten gemeinsamen Wanderung mit dem Vogesenclub Schlettstadt hatte diesmal Waldkirch eingeladen und eine Herbstwanderung durch die Hügellandschaft des Schwarzwalds um Heimbach vorbereitet.
40 Personen waren gekommen und der Tourenführer, Dietmar Talkenberg, konnte zum Start an der Burgruine Landeck auch die Vorsitzenden beider Vereine, Jean-Claude Christen und Bernhard Kirchner sowie den Bürgermeister von Schlettstadt, Marcel Bauer, begrüßen.
Der Dauerregen hatte aufgehört, so dass man den Aufstieg auf den Aspen auf rutschigen Wegen gut bewältigen konnte. Nun ging es auf bequemen Wegen hinunter in ein Bachtal, wo uns die mächtige Wand des Heimbacher Steinbruchs beeindruckte. Hier sind im 19. Jahrhundert Steine für das Freiburger Münster gebrochen worden. Bei der Mittagspause zeigte der Himmel schon viele blaue Löcher, aber einige kurze Schauer sorgten doch dafür, dass man die Regenjacke wieder anziehen musste.
Am Nachmittag ging der Weg über die freien Höhen bei Heimbach zum Gedenkstein für die Auswanderer im 19. Jahrhundert und wir konnten den freien Rundblick über Schwarzwald, Rheinebene, Kaiserstuhl und Vogesen bei gutem Wetter genießen. In Heimbach ging es an den beiden Schlössern vorbei zur barocken Kirche, die St. Gallus geweiht ist, der als Missionar der Alemannen das Elsass und unseren Raum verbindet. Es kam auch die Kuriosität zur Sprache, dass im 17. Jahrhundert Heimbach dem Schlettstädter Bürgermeister Wilhelm von Gollen gehört hat.
Ein kurzer steiler Aufstieg brachte uns auf den Weg, der zurück nach Landeck führte. Das Wetter war immer besser geworden und man konnte klar den Berg mit der Hohkönigsburg bei Schlettstadt sehen. Atemberaubend war zum Schluss der Ausblick auf den Schwarzwald, wenn man kurz vor Landeck den Wald verlässt.
In Landeck hatte für uns die Burgschänke geöffnet und wir konnten uns bei bestem Wetter auf der Terrasse stärken und das gemeinsame Gespräch pflegen. Schön war, dass Julius Müller, unser Mitvorsitzender, zum Abschlusstreffen gekommen war und Kontakt zu unseren Elsässer Freunden aufnehmen konnte.
Text: Diemtar Talkenberg


