So war’s: Es lächelt der See

Eine Wanderung rund um den Titisee

Gleich hinter dem Kurhaus begann der Weg durch den Wald

31. August 2025

„Es lächelt der See, er ladet zum Bade…“ so beschreibt Schiller in dem Drama „Wilhelm Tell“ den Vierwaldstättersee. Auch der Titisee lächelte als 16 Wanderer des Schwarzwaldvereins sich aufmachten, ihn zu umrunden.

Gleich hinter dem Kurhaus begann der Weg durch den Wald, ein moderater Aufstieg von ca. 200 m folgte. Dann ging es weiter zum Rankenhansenkreuz, einem privaten Gedenkstein von 1891. Die Sommerblüte war vorbei, einige Spätblüher, wie z.B. das Haingreiskraut, die Rundblätttrige Glockenblume und die Waldengelwurz sorgten noch für etwas Farbe in der Natur. Am Feuerwehrheim und am Campingplatz vorbei erreichten wir das Restaurant „Sandbank“. Auf der Terrasse fanden wir Platz für einen Imbiss mit schönem Blick auf den See – 1,87 km lang, 750 m breit und im Schnitt 20 m tief -. Es herrschte reger Schiffsverkehr. U.a. kreuzte auch das, einer römischen Galeere nachempfundene, Fahrgastschiff  „Titus“ die Wellen. Ob der römische Kaiser Titus der Namensgeber des Sees war, ist nicht erwiesen, aber fremdenverkeherswirksam.

Am schattigen Ostufer des Sees trafen wir zwei noch schön blühende Exemplare des Blauen Eisenhuts, der giftigsten Pflanze Europas, bevor wir die Rückfahrt am Bahnhof Titisee antraten.

Text und Bilder: Elke Breitling