Bei leichtem Schneegriesel von St. Nabor zu den eindrucksvollen Ruinen der Abtei Niedermünster
Sonntag, 16. März 2025
Der plötzliche Kälteeinbruch Mitte März machte aus der Wanderung mit den Elsässern eine Winter-, statt Frühlingswanderung.
Die Gruppe aus 29 Personen startete bei leichtem Schneegriesel von St. Nabor zu den eindrucksvollen Ruinen der Abtei Niedermünster, einem ehemaligen Tochterkloster der Abtei auf dem Odilienberg.
Hier hörten wir die Gründungslegende des Klosters, bei der ein Kamel eine große Rolle spielt. Es hat, mit einem Kreuzreliquiar beladen, den Standort des Klosters bestimmt.
Das Kamel spielt auch bei unserem nächsten Ziel, der Ruine der Jakobskapelle, wieder eine Rolle. Höhepunkt der Wanderung war die Ruine der Burg Landsberg, einem eindrucksvollen Komplex aus drei Burgen innerhalb einer Schutzmauer. Hier haben wir bei guter Laune, immer auf der Suche nach Schutz vor dem eisigen Wind, unsere Mittagspause gemacht.
Wir waren dann froh, uns wieder bewegen zu können und stiegen auf dem „Kamelweg“ hinunter zum Priorat Truttenhausen, einer Klosteranlage, die genau vor 500 Jahren im Bauernkrieg zerstört wurde. Heute ist es eine gepflegte Parkanlage mit Kirchenruine und Landhaus, die dem Baron von Türckheim gehört.
Nun waren wir wieder am Fuß des Odilienbergs und es war auch nicht mehr so kalt. Wieder zurück an unserem Ausgangspunkt konnten wir den Abschluss der Tour feiern. Bei Crémant, Pinot Noire, Waldkircher Brezeln und Käsegebäck standen wir noch fast eine Stunde bei lebhaften Gesprächen zusammen.
So geht Städtepartnerschaft!
Text: Dr. Dietmar Talkenberg
Bilder: Dr. Dietmar Talkenberg und Eckehard Hecht


