Rückblick: Vom Bärental zum Reimartihof

Auffällig angenagte Stämme und aufgetürmtes Holz im Wasser weisen auf geschickte Baumeister/Architekten hin

Bei angenehmen Wanderwetter ging es für 22 Wandernde durch das älteste Schutzgebiet Baden Württembergs

Sonntag, 13. April 2025

Startpunkt der Wanderung war nach Anfahrt mit der S-Bahn der Bahnhof im Bärental. Zunächst passierten wir den Adlerweiher und folgten der gelben Raute zum Wanderparkplatz Kunzenhof. Danach wechselten wir auf den Feldseeweg. Auf diesem Weg hat sich der Biber zwei Reviere erkämpft. Auffällig angenagte Stämme und aufgetürmtes Holz im Wasser weisen auf geschickte Baumeister/Architekten hin. Biber waren lange Zeit im Bestand bedroht und erobern sich neue Lebensräume.

Das stachelsporige Brachsenkraut spielte beim nächsten Ziel dem Feldsee eine Rolle. Dieses Kraut ist keine Blühpflanze sondern gehört zu der Gruppe der Farne. Es steht auf der roten Liste der aussterbenden Arten und kommt in Deutschland außer im Feldsee nur noch im Titisee vor.

Der Feldsee (Auge des Feldbergs) liegt unterhalb des Seebuck- Gipfels auf 1109 m Höhe im Naturschutzgebiet Feldberg, dem ältesten Schutzgebiet Baden Württembergs. Er ist fast kreisrund, hat eine Fläche von 9,8 ha und mit einer Tiefe von 32 m für seine Größe stark eingetieft.

Nach einer Einkehr im Raimartihof ging es über den Steiertenschlag, Zipfelsäge und Kunzenmoos zurück zum Bahnhof Bärental.

Text: Maria Batz

Bilder: Peter Fritzsche