Stationenweg 2000, Antonius-Kapelle, entlang von Haslach und Wutach mit schönen Ausblicken und beeindruckenden Viadukten
Sonntag, 27. April 2025
Mit Bahn und Bus angereist startete die Gruppe aus 15 Personen bei strahlendem Sonnenschein in Lenzkirch Kappel diese abwechslungsreiche Rundwanderung.
Entlang dem Stationenweg 2000 – Mensch werden – kamen wir zu einer kleinen Kapelle, die dem Antonius geweiht ist.
Über den Mühlenweg ging es in die Schlucht und über einen historischen Fuhrweg wieder kurz bergan. Entlang einer still gelegten Bahnstrecke passierten wir den Haslachfelsen und stiegen in die wild-romantische Schlucht hinunter. Parallel zum Wasserfall forderte der Aufstieg die Teilnehmer.
Auf engen Pfaden, parallel zur Haslach und über den beeindruckenden Hölllochfelsen und Rechenfelsen führte uns der Weg bis zur Mündung in die Wutach.
Aus Haslach und Gutach wird nun die Wutach. Jährliche Hochwasser, meist verbunden mit Starkregen und Schneeschmelze sind ein Beleg, dass die Wutach zurecht ihren Namen trägt. Hier im Naturschutzgebiet ist die Wutach einer der letzten Wildflüsse Baden –Württembergs.
Wir folgten ein Stück der Wutach und stiegen aus der Schlucht empor vorbei an riesigen Steinhaufen. Die sehr trockene Silikatschutthalde ist geprägt von groben Steinen. Hier fühlen sich Kreuzotter, Zaun-und Mauereidechse und der seltene Berglaubsänger wohl. Alle diese Tierarten sind geschützt und der sensible Lebensraum darf nicht betreten werden. In der sehr stark vom Wald geprägten Wutachschlucht ist dieser offene Lebensraum von herausragender Bedeutung.
Weiter ging es durch das Tunnel der Bahntrasse und nun öffnete sich der Blick über die Weite des Gutachtals. Faszinierend ist auch der Verlauf der historischen Bahntrasse mit ihren imposanten Viadukten.
Über Wiesen und Waldwege ging es zurück zum Ausgangspunkt und an der Bushaltestelle erfreute uns Wolfgang Zillgith mit Qi Gong Übungen.
Gegen 18.25 Uhr waren alle wohlbehalten und zart gebräunt wieder in Waldkirch angekommen.
Text: Maria Batz
Bilder: Peter Brenner und Bernhard Kirchner


