Sonnwendtour im Reich des Auerhahns

Zum Sonnwendfeuer auf dem Kandel

Eine große Zahl von Naturliebhaber*innen  interessierte sich für  sich für die Tour zur Sonnenwende. Edwin Dreher  führte dabei in das Gebiet auf der Ostseite des Kandels.

Schon bei der Begrüßung auf der Kandelwiese zeigte sich die subalpine Flora unseres Hausbergs in voller Pracht: Arnika, Knabenkräuter, Bärwurz und Blutwurz setzten bunte Farbtupfer und lockten zahlreiche Schmetterlinge. Über Sattel und Loipenweg ging die Tour weiter durch das große Vogelschutzgebiet. Unterwegs erläuterten Edwin Dreher und Ortgies Heider Lebensweise und Besonderheiten des Auerwilds, das am Kandel einen wichtigen Lebensraum hat. Große Waldflächen werden in den letzten Jahren durch die Forstverwaltung und freiwillige Helfer nach neuesten Erkenntnissen der Forschung weiterentwickelt und gepflegt.

Imposante Ameisenhaufen am Wegrand faszinierten ebenso wie Alpenmilchlattich und Alpendost als weitere alpine Pflanzen und ausgedehnte Vorkommen von Fingerhut. Dass der Eisenhutweg seinen Namen zu Recht trägt, konnten die Teilnehmer*innen in großen Hochstaudenfluren mit dem blauen Eisenhut (kurz vor der Blüte) entdecken. Am Schwarzmoos war der tiefste Punkt der Tour erreicht und der Weg führte durch schattigen Bergmischwald weiter zur Schwärhütte und schließlich zum Gipfel. Einige folgten dem ruf der Glocke zur Piuskapelle, wo sie eine stimmungsvollen Open-Air Gottesdienst erleben konnten. Danach trafen sich alle wieder an der Pyramide und genossen einen schönen Sonnenuntergang, bevor das Sonnwendfeuer von den Naturfreunden entzündet wurde. Bei Wanderliedern und netten Gesprächen klang der Abend aus.

Text und Bilder: Edwin Dreher

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