Genießerpfad Lebküchlerweg bei Todtmoos

14 gutgelaunte Mitwanderer trafen sich am Sonntagmorgen (3. Juli 2022) auf dem Parkplatz "Todtmoos-Schwimmbad" zur Tour auf dem Genießerpfad "Lebküchler".

Bei strahlendem Sonnenschein ging es gleich zu Beginn über zahlreiche kleine Stege durch die schattige und kühle Rabenschlucht.

Beim Schwarzen Felsen, dessen Serpentinit den Glas- und Eisenhütten im frühen 19. Jahrhundert als Öfen- und Schmelzgefäße dienten, stieg der abwechslungsreiche Pfad langsam, aber stetig in Richtung Todmoos-Lehen an, einem von 13 Ortsteilen von Todtmoos. An einem schönen Rastplatz verteilten die Wanderführer Uwe Schwilski und Susanne Jung Todtmooser Lebkuchen, eine besondere Spezialität des Ortes, die den Wallfahrern auf ihren Gelöbniswallfahrten über Jahrhunderte als Wegzehrung mitgegeben wurde. Nach einem weiteren Anstieg mitten durch orchideenreiche Wiesen erreichten wir schließlich den Weißenbachsattel, einen Passübergang auf 1.080 m.ü.M., der das Todtmooser Tal mit dem Präger Gletscherkessel verbindet. Im Anschluss verließen wir für kurze Zeit den "Lebküchler", um auf dem Westweg und dem Genießerpfad "Turmsteige" auf den 1.267 Meter hohen Hochkopf aufzusteigen.

Das Panorama, welches sich uns auf dem vom SWV Todtmoos frisch renovierten Hochkopfturm bot, war überwältigend: Feldberg, Belchen und Präger Gletscherkessel auf der einen, Hotzenwald, Schweizer Jura und Alpen auf der anderen Seite. Der weitere Verlauf des "Lebküchlers" vorbei an einer wunderschönen, alten Weidbuche führte uns zum Rüttepavillon und dann durch die verwunschene Rüttebachschlucht zum Todtmooser-Wasserfall mit seinen schönen Kaskaden. Alsbald tauchte auch schon das herrlich über Todtmoos gelegene Hotel-Restaurant Rößle auf, wo die schöne Tagestour bei Kaffee und Kuchen oder Vesper ihren Ausklang fand.

Bilder und Text sind von Uwe Schwilski